Arbeitsgemeinschaft "Dorfchronik" der Gemeinde Quarnbek

„Die aktive Gestaltung des Gemeindelebens in der Gegenwart setzt die Kenntnis der Geschichte voraus.“ Dieser Satz von 1987 aus dem Antrag der damaligen Quarnbeker SPD-Fraktion zur Bildung einer Arbeitsgruppe für die Erarbeitung einer Gemeindechronik hat seine Aktualität auch 2009 nicht verloren. Im Unterschied zu damals ist aber die Gemeindegeschichte inzwischen in weit mehr als 1000 Seiten Chronikarbeit dokumentiert.

Seit der offiziellen Gründung im November 1987 ist die Arbeitsgemeinschaft „Dorfchronik“ ohne Unterbrechung ehrenamtlich aktiv. Im Mittelpunkt der Arbeit stand von Anfang an das Aufspüren und Sammeln von schriftlichen Unterlagen und Fotos zur Gemeindegeschichte. 1990 veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft eine umfangreiche und sehr positiv aufgenommene Vortragsreihe mit begleitender Ausstellung zum Thema „Sieben Jahrhunderte Flemhude – Kirchengemeinde und Dorf“.

In diesem Zusammenhang entstand auf Anregung von Besuchern der Veranstaltungsreihe in unserer Arbeitsgemeinschaft die Idee, die Vorträge in loser Folge als Grundlage einer Chronikreihe zu veröffentlichen. Weil die von Pastor Kobold erarbeitete Beschreibung der Flemhuder Kirche damals gerade fertig vorlag, wurde dieser Text zu „Flemhuder Hefte 1“. Der Gesamtname der Heftreihe sollte niemanden in der an Ortsteilen reichen Gemeinde Quarnbek  zu der Annahme verleiten, es seien darin nur Themen zu Flemhude zu finden.

Inzwischen sind 19 Chronikhefte mit einem breiten Themenspektrum zur Quarnbeker Gemeindegeschichte erschienen. Durch die Heftform konnten die Autoren ihre jeweiligen Themen wesentlich ausführlicher darstellen als das in einem einzelnen Kapitel eines Chronikbuches üblich und möglich ist. Weil von den Flemhuder Heften 2 bis 13/14 noch ein Übervorrat vorhanden ist, der nicht archiviert werden soll, können diese Exemplare an Interessierte gegen eine kleine Spende kostenlos abgegeben werden.

Außerdem gibt es in der seit 2004 erscheinenden Zeitung „Unsere schöne Gemeinde Quarnbek“ eine Rubrik Chronik, für die von Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft „Dorfchronik“ regelmäßig Aufsätze mit verschiedensten Themen zur Gemeindegeschichte geschrieben werden.

Die bisher erschienenen Aufsätze zur Quarnbeker Ortsgeschichte sind unter
www.unsere-schoene-gemeinde-quarnbek.de
nachzulesen.

In Flemhuder Hefte 17 sind u.a. viele dieser ortshistorischen Aufsätze aus der Gemeindezeitung als „Quarnbeker Lesebuch“ in repräsentativer Aufmachung zusammengestellt worden.

Das „Quarnbeker Lesebuch“ ist 2012 erschienen, im Jahr des 25-jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft „Dorfchronik“. Dieses besondere Jubiläum wurde am 6. November 2012 mit einer sehr gut besuchten Vortragsveranstaltung gefeiert.

Dr. Karsten Dölger, Klaus Langer, Gerlind Lind und Frank Wandrowsky bei der Vortragsveranstaltung.

 

Quarnbeker Archiv

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Aufbereitung der zahlreichen Dokumente und Fotos für eine archivgerechte Aufbewahrung der geschichtsrelevanten Unterlagen. Damit soll die Grundlage für eine zukünftige Beschäftigung anderer mit der Quarnbeker Geschichte geschaffen werden.

Weil sich die Arbeitsgemeinschaft „Dorfchronik“ nicht nur der Vergangenheit und damit der Gegenwart verpflichtet fühlt sondern auch der Zukunft, hier noch einmal die schon mehrfach geäußerte Bitte:

Werfen Sie Dokumente, Fotos usw. aus Ihrem Familienbesitz mit Bezug zur Ortsgeschichte nicht einfach weg, sondern stellen Sie uns diese Unterlagen zum Sammeln, Kopieren oder Scannen für das Archiv zur Verfügung, denn die Gegenwart von heute ist die Geschichte von morgen!

An der Chronikarbeit interessierte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Quarnbek sind in unserer Arbeitsgemeinschaft jederzeit herzlich willkommen. Kontakt zu uns können Sie über die Telefonnummer 04340/8657 aufnehmen.

 

 

Gerlind Lind
für die Arbeitsgemeinschaft „Dorfchronik“
der Gemeinde Quarnbek

Fotos: Horst Kay (5), Gerlind Lind (2)

 

Neu: Flemhuder Heft Nr. 18 „Quarnbeker Kaleidoskop“

Ein Bild der Autorin Gerlind Lind mit der neuen Ausgabe des Flemhuder Heftes, das Foto machte Torsten Müller.
Die Autorin mit der neuen Ausgabe des Flemhuder Heftes Foto: Torsten Müller

Liebe Quarnbekerinnen, liebe Quarnbeker,

ein neues Flemhuder Heft ist fertig – das 18. unserer Chronikreihe. Damit die Vielzahl an Fotos und Abbildungen gut zur Geltung kommt, habe ich mich wieder für das größere Format entschieden wie schon bei den Heften 16 und 17. Als Titel habe ich „Quarnbeker Kaleidoskop“ gewählt. Damit soll zum Ausdruck kommen, dass die im Heft enthaltenen 9 Aufsätze zur Quarnbeker Ortsgeschichte nicht willkürlich nebeneinander stehen, sondern sich zu einem Muster zusammenfügen wie bei einem Kaleidoskop. Das gilt übrigens nicht nur für den Inhalt von Heft 18, sondern für die gesamte bisher erschienene Opens internal link in current windowReihe „Flemhuder Hefte“ mit ihrer vielfältigen Thematik. Die Arbeit an dem neuen Heft ist zugleich für mich als Ehrenbürgerin ein kleiner Dank und Glückwunsch an die Kommunalgemeinde Quarnbek, die gerade 90 Jahre alt geworden ist.

Das Heft wird zum Preis von 15,50 Euro in der Bürgermeistersprechstunde, bei Gerlind Lind (Tel. 04340-8657), Kai Struckmeyer und Horst Kay verkauft.

                                                                                            Gerlind Lind
im November 2018

 

Flemhuder Hefte 17

Kollage aus dem Foto-Fundus der AG "Dorfchronik"
Das "Quarnbeker Lesebuch" der AG "Dorfchronik"

Zur Feier des 25-jährigen Bestehens der Opens internal link in current windowArbeitsgemeinschaft „Dorfchronik“ der Gemeinde Quarnbek am 6. November 2012 erschien eine Sammlung von 37 Aufsätzen unter dem Titel

           „Quarnbeker Lesebuch“.

Die Texte zur Ortsgeschichte sind zwischen 2004 und 2012 von verschiedenen Autoren für die Zeitungen "Unsere schöne Gemeinde Quarnbek" oder "Nachricht aus der Kirchengemeinde Flemhude" geschrieben worden. Die repräsentative Aufmachung des Lesebuches wurde den "Quarnbeker Impressionen" (Flemhuder Hefte 16) angepasst.

Das inhaltlich interessante und optisch ansprechende "Quarnbeker Lesebuch" hat so viel Interesse gefunden, dass auch die nachgedruckten Exemplare bereits alle verkauft wurden.

Ein weiterer Nachdruck ist 2013 möglich, allerdings nur, wenn genügend Vorbestellungen eingehen. Diese können unter den Telefonnummern 04340-8443 (Struckmeyer) oder 04340-8657 (Lind) abgegeben werden.

Von dem Bildband „Quarnbeker Impressionen“  (Verkaufspreis 12,00 Euro) gibt es noch einige Restexemplare.

Gerlind Lind
für die AG „Dorfchronik“ der Gemeinde Quarnbek